A2I: Augmented Auditive Intelligence; Teilvorhaben: KI-basiertes Monitoring (A2I-KIM)
Schlussbericht
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Abstract
Ziel des Projekts A2I war die nutzerzentrierte Entwicklung und Evaluation eines sozio-technischen Systems zur Nut-zung von Künstlicher Intelligenz zur Analyse von im und am Ohr erhobenen Gesundheitsdaten für die Verbesserung audiologischer, arbeitsmedizinischer und kardiologischer Versorgungsprozesse. Dabei sollten die gemeinsam mit medizinischen Fachkräften und Patienten entwickelten Organisations- und Rollenmodelle die Entwicklung des tech-nischen Sensorsystems definieren, welches die Möglichkeiten moderner, vernetzter Hörsysteme als Sensorplattform für das Monitoring gesundheitsrelevanter Vitaldaten ausnutzt. Ziel des OFFIS-Teilprojekts „A2I-KIM“ war die Klärung der Frage, wie in einem vernetzten, Ohr-nahen Sensorsystem verfügbare Sensorik genutzt werden kann, um den kardiovaskulären Zustand des Nutzers kontinuierlich zu überwa-chen und eine sichere und datenschutzkonforme Anbindung eines Telemedizinzentrums zu gewährleisten. Durch die Lage des Sensors am Ohr sind die gemessenen Signale nicht vergleichbar mit einem klassischen kardiologischen EKG, weshalb geeignete KI-Verfahren konzipiert, Trainingsdaten erhoben und die Klassifikatoren damit trainiert wer-den müssen. Darüber hinaus sollten die audiologischen Daten, die u.a. per EEG erhoben werden, mit den kardiolo-gischen Vitaldaten zusammengeführt werden, um Höranstrengung und Hörermüdung des Nutzers zu identifizieren.
