Verbund-Projekt "EnEff:Stadt: Urban Factory 2 - Ressourceneffiziente Stadtquartiere durch urbane Produktion"; Teilvorhaben 4: Aktivierung aus Sicht einer Wirtschaftsförderung
Schlussbericht
Date
Editor
Advisor
Volume
Issue
Journal
Series Titel
Book Title
Publisher
Supplementary Material
Other Versions
Link to publishers' Version
Abstract
Das Projekt Urban Factory II verfolgt das Ziel, innovative und nachhaltige Ansätze zur Standortentwicklung zu erarbeiten und die urbane Lebensqualität zu steigern. Die Wolfsburg AG verantwortete das Teilvorhaben TV4, das auf die Attraktivierung Wolfsburgs durch die Integration wirtschaftlicher und kommunaler Interessen fokussiert war. Im Rahmen des Projekts wurden Fortschritte in der nachhaltigen Entwicklung urbaner Produktionsstandorte erzielt. Ein interdisziplinärer und partizipativer Ansatz ermöglichte die Erarbeitung innovativer Maßnahmen, darunter die Förderung von Biodiversität und urbanem Grün im Quartier Sandkamp. Das Projekt basierte auf einem interdisziplinären und partizipativen Forschungsansatz, der eine enge Kooperation zwischen wissenschaftlichen Institutionen, lokalen Akteuren und der Industrie vorsah. Das zentrale methodische Instrument war der "Runde Tisch", welcher als Plattform für gleichberechtigte Verhandlungen und die Entwicklung tragfähiger Maßnahmen diente. Es wurden drei potenzielle Entwicklungsgebiete in Wolfsburg evaluiert, wobei der Stadtteil Sandkamp aufgrund hoher Synergiepotenziale priorisiert wurde. Mit dem "Runden Tisch" wurde ein Netzwerk im Quartier Sandkamp geschaffen, welches sich auch zukünftig im Spannungsfeld von urbanen Produktionsstätten und Wohngebieten austauschen kann. Es wurden sieben nachhaltige Maßnahmen zum Ankerthema "Biodiversität, Stadtgrün und Klima" identifiziert und deren Umsetzung vorbereitet. Zudem wurden drei Ansätze für Geschäftsmodelle entwickelt, dessen Realisierung externe Finanzierung und politische Unterstützung erfordert. Trotz begrenzter Ressourcen und wirtschaftspolitischer Unsicherheiten lieferte das Projekt substanzielle Beiträge zur nachhaltigen Standortentwicklung. Der partizipative Ansatz und die langfristige Netzwerkbildung bieten eine tragfähige Basis für zukünftige Kooperationen und Maßnahmenimplementierung.
